Javier aus Spanien: Meine Erfahrung als Freiwilliger war sehr bereichernd. Vom ersten Tag an wurde ich in der Schule so behandelt, als wäre ich schon mein ganzes Leben lang bei ihnen. Die Lehrer der Schule sind sehr aufgeschlossen und immer bereit zu helfen. Und die Kinder sind einfach das Beste. Sie sind sehr liebevoll und begeistern sich für alles, was neu ist. Die Gastfamilie hat mir das Gefühl gegeben, zur Familie zu gehören, und hat sich jederzeit um mich gekümmert. Von ihnen habe ich viel über Honduras und die Garífuna-Kultur gelernt. Ich bin ihnen sehr dankbar.
Ich empfehle diesen Freiwilligendienst allen, die Lust haben, zu helfen und sich für die Kinder und die honduranische Kultur zu engagieren.







Judith aus Deutschland: Während meines zweiwöchigen Freiwilligeneinsatzes auf Roatán hatte ich die wunderbare Gelegenheit, Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren in
Mathematik zu unterrichten. Da ich mein Spanisch verbessern wollte, habe
ich den Unterricht überwiegend auf Spanisch gestaltet, wobei es sehr
hilfreich war, dass die meisten Kinder auch Englisch verstehen. Die
Kultur vor Ort ist unglaublich herzlich, und meine Gastfamilie war sehr
zuvorkommend und hat mich sehr nett aufgenommen. Gemeinsam mit den
Kindern habe ich verschiedene Mathe-Spiele gemacht und Bewegungspausen
eingebaut, wodurch der Unterricht lebendig und spielerisch wurde. Jeden
Tag haben sich die Kinder mit strahlenden Gesichtern auf den Unterricht
gefreut, was mich sehr motiviert hat. Neben dem Unterrichten konnte ich
auch vieles von der Insel entdecken (tauchen, Bootstour, Faultierpark)
und unvergessliche Eindrücke sammeln, die diese Zeit für mich besonders
bereichernd gemacht haben.
Neben dem Unterrichten hatte ich die Möglichkeit, die lokale Kultur
kennenzulernen und die Gemeinde sowie die Kirche zu besuchen, was mir
einen besonderen Einblick in das alltägliche Leben und die Traditionen
der Menschen gegeben hat. Die Eindrücke dieser Begegnungen waren
unbeschreiblich und haben mich tief berührt.
Ich freue mich die tollen Menschen eines Tages wiedersehen zu können.
Aida aus den USA: Traveling to Roatan was my first real experience outside of the US. I was unsure about how it would go, but once I arrived I was greeted by my amazing host mother and instantly felt at home. My time spent at the school was absolutely invaluable and I truly enjoyed getting to know the local children. I also had ample time to get to know other volunteers and explore the island. If you are looking for a meaningful and fun volunteer experience, this is the one for you!
Andrea aus der Schweiz
Seit 3 Wochen bin ich in Roatan. Eine wunderschöne Insel von Honduras. Ich
durfte die Kultur, das Leben der Locals, und die wunderschönen Strände
kennenlernen. Von Montag bis Freitag bin ich jeweils von 08:00 – 17:00 Uhr mit
einer Stunde Mittagspause am Arbeiten.
Am Morgen helfe ich in der Institution ‚RBC insular‘. Das ist eine
Organisation, welche die Bewohner von Roatan unterstützt. Sie bieten
Physiotherapie an und helfen Kindern mit Sprachproblemen. Dies zu eine Preis,
welche sich die Bevölkerung leisten kann. Wenn sich eine Familie die Behandlung
dennoch nicht leisten kann, übernimmt RBC Insular die Kosten. Da ich mich für
ein Projekt mit Kinder entschieden habe, unterstützte ich Gladys, sie ist für
den Bereich der Kinder zuständig. Autisten, Kinder mit Sprachfehlern, gehörlose
oder erblindete Kinder kommen zu ihr. Das Alter der Kinder ist von 9 Monaten
bis 10 Jahren. Es ist sehr spannend wie sie mit den Kindern arbeitet & noch
schöner zu sehen, wie sich die Sprache bei den Kindern verbessert. Aber auch
sehr traurig zu sehen, welche Herausforderungen die Kinder haben. Ohne RBC
Insular wäre Behandlung nicht möglich. Versicherungen wie z.B. eine
Krankenkasse können sich die Leute von Roatan nicht leisten. Dadurch werden bei
Erkrankungen, Unfällen etc. auch keine Kosten übernommen. Und auch wenn eine
Versicherung vorhanden ist, einen Grossteil der Medikamentenkosten muss selbst
getragen werden. RBC Insular ist auf Spendengelder angewiesen, um dies alles
umsetzen zu können. Eine staatliche Unterstützung ist hoffentlich in Zukunft
eine Möglichkeit.
Escuela Juan Brooks: Am Nachmittag bin ich jeweils in der öffentlichen Schule
von Coxen Hole, Escuela Juan Brooks. Ich unterstütze in der 1. Klasse die
Lehrerinnen. Ca. 20-25 Kinder pro Klasse (Total sind es 4 Klassen) und die
Kinder sind zwischen 5 & 6 Jahre alt. Aktuell lernen sie schreiben, Zahlen
und Buchstaben. 4 Stunden Unterricht, dazwischen 30 Minuten Pause. Eine
Herausforderung für die Kinder so lange ruhig zu sitzen. Es gibt grosse
Wissensunterschiede. Die einen sind super schnell & andere können sich max.
5-10 Minuten konzentrieren. Daher ist es sehr wertvoll, wenn sich eine Person
um die Kinder kümmern kann, welche noch mehr Unterstützung benötigen.
Die Armut ist spürbar, die Kinder haben an einem Tag je einen Sack Reis und
Mehl bekommen, damit sie genügend essen haben. Und es bricht einem fast das
Herz, wenn eine fünfjährige Schülerin erzählt, dass sie keinen Snack für die
Pause dabei hat, kein Mittagessen bekam & auch das Abendessen am Vortag
auslassen musste.





Unter anderem möchte ich natürlich auch meine Spanischkenntnisse verbessern.
Das gelingt am besten, wenn man tagtäglich spanisch hört & versucht zu
kommunizieren;) Zusätzlich hatte ich Spanischunterricht (5 Privatlektionen).
Mit der Zeit geht es immer besser;).
Das Leben in Roatan ist sehr einfach und unkompliziert. Ich konnte mich
superschnell einleben & mein eigener Rhythmus festlegen. Kurz vor 06:00 Uhr
ist der Sonnenaufgang, für mich perfekt für eine Joggingrunde & ein
anschliessendes Workout. Danach Frühstücken & zur Arbeit fahren. Für die
Locals ist das kein typischer Ablauf;) Es wird nicht viel Sport betrieben auf
der Insel, daher sind sie eher verwundert, weshalb ich das freiwillig mache;)
aber auf eine total positive Art. Am Freitagabend/Samstagabend gibt es oft
eine kleines Fest, zusammen grillieren, trinken etc. & auch da total
unkompliziert. Fleisch, Tortilla, Salva Vida (Bier). Das Essen besteht
hauptsächlich aus Fleisch. Nicht einfach für eine Veganerin;) Aber auch da
haben wir eine Lösung gefunden. Porridge zum Frühstück (Pflanzenmilch gut
erhältlich), eine Frau kocht mir jeweils etwas zum Mittagessen & die
Gastfamilie gibt sich sehr Mühe beim Abendessen (ich esse gesünder als in der
Schweiz😉). Unter der Woche verbringe ich jeweils die
Abende mit der Gastfamilie, gemeinsames Abendessen & vieles über die
Kultur/Leben von Roatan kennenlernen. Am Wochenende bin ich jeweils alleine
unterwegs & bin viel an den super schönen Stränden. Schnorcheln ist auch
super & das Tauchen werde ich in den letzten Tagen testen. Ohne tauchen
darf man die Insel nicht verlassen;). Alles super unkompliziert & eine sehr
schöne Erfahrung, mit den Locals leben zu dürfen.
Ausflug Paya Bay: Eigentlich wäre einen Ausflug nach Utila geplant gewesen. Utila ist eher eine Partyinsel mit vielen Touristen, sicher etwas anderes & eine Erfahrung
wert, jedoch habe ich mich entschieden, in Roatan zu bleiben und an die Ostküste zu gehen. Für mich definitiv die richtige Entscheidung. Natur pur! Ich liebe die grüne Vielfalt der Insel. Am Paya Bay ist es sehr ruhig und man ist voll und ganz in der Natur. Die Bilder sprechen für sich. Einen Ort zum Relaxen, die wunderschöne Natur betrachten & die Ruhe geniessen.
Schlussfazit
Für mich war es eine unglaubliche Erfahrung und bin Eliane sehr dankbar, dass
sie mir das ermöglicht hat. Die Kombination war perfekt: Bevölkerung (Kinder)
Unterstützen, die Kultur kennen lernen & einen Monat das Leben mit den
Honduranern verbringen. Eliane hat alles top organisiert & ich hatte eine
super Zeit da in Roatan. Sehr empfehlenswert.
Angelina aus Deutschland
Durch die gute Beratung und Betreuung von der Organisation SWHO konnte ich
mich gut und gelassen auf meinen Aufenthalt in Honduras vorbereiten und musste mir keine Gedanken betreffend Unterkunft, Projekt, Essen, etc machen. Ich habe mich für die Organisation SWHO aus verschiedenen Gründen entschieden…
- weil sie eine kleine, familiäre Organisation ist, die sich auf ein bestimmtes Land „Honduras“ spezialisiert hat
- weil sie das Projekt aufgrund den Interessen und den Wünschen jedes
Einzelnen zusammenstellen. Diese Flexibilität faszinierte mich. - Weil man bei SWHO jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner hat.
Meinen Einsatz in Honduras hat meinen Blick auf viele Dinge verändert. Zu sehen, wie die Honduraner mit nur sehr wenig materiellem Besitz ein so glückliches und erfülltes Leben führen können, fand ich sehr beeindruckend. Vor allem begeisterte mich die Mentalität und die Freundlichkeit der Honduraner. Zu Beginn meines Aufenthaltes waren meine Spanischkenntnisse noch sehr schlecht. Doch immer sind mir die Honduranerinnen und Honduraner mit einem Lächeln entgegen getreten und haben versucht, mich zu verstehen – manchmal mit Händen und Füssen. Ich habe während meines 4monatigen Aufenthaltes Erfahrungen gemacht, die ich nicht missen möchte. Am liebsten wäre ich noch länger geblieben.



Reto aus der Schweiz
Mein 6-monatiger Honduras Aufenthalt war bis jetzt etwas vom Besten, was ich erleben durfte. Ich rate jedem, seine Angst zu überwinden, über seinen Schatten zu springen und durch einen Auslandsaufenthalt als freiwilliger Helfer über sich hinaus zu wachsen und anderen zu helfen. Es war für mich sehr hilfreich, die Organisation SWHO als Unterstützung zu haben, da es mein erster längerer Aufenthalt außerhalb von Europa war. Für mich war der Aufenthalt auf dem honduranischen Festland wie auch auf der Karibikinsel Roatan im Norden von Honduras etwas ganz besonderes. Ich habe Erfahrungen gemacht, die ich nicht missen möchte und habe durch diese Reise Lust bekommen mehr von der Welt zu sehen und auch in Zukunft durch Freiwilligenarbeit zu helfen. Die Arbeit in einer honduranischen Schule war eine tolle Erfahrung. Man lernt
durch die Zusammenarbeit mit Einheimischen das Land von einer ganz anderen
Seite kennen. Die Lehrpersonen gaben mir sehr viel Freiheit und ich konnte sehr viel mitgestalten. Die meisten Kinder stammen aus ärmlichen Verhältnissen und trotz allem sind die Kinder immer fröhlich. An der Schule waren ca 60 Kinder und 2 Lehrpersonen. Oft habe ich die Kinder bei allem möglichen unterstützt, doch auch den Englischunterricht, welcher ich selbst gestalten konnte war eine lernreiche Erfahrung für mich. Ein paar Mal durfte ich sogar den Mathematikunterricht leiten – doch da kam ich schon ziemlich ins Schwitzen. Durch die Arbeit an der Schule sowie der direkte Austausch und Kontakt zu den Einheimischen hilft sehr eine Sprache zu lernen. Einfach zu sprechen ohne zu überlegen wie nun genau die Grammatik lautet. Der Unterricht
war ausschliesslich in Spanisch und es wurde viel gesprochen. Auch Filme schauen ist ein gutes Hilfsmittel.
Nun hat mich das Fernweh gepackt. Ich glaube, der Kulturschock bei der Rückkehr
in die Schweiz ist viel grösser. Alles ist so hektisch, materialistisch,
durchorganisiert und modern.
Danke Eliane & Cesar für die tolle Organisation und die hilfreichen Informationen zu Beginn des Aufenthaltes.